Aktuelle Nachrichten

22.7.2026, 16:52 von CDF-Zentrum

Nächste Ausstellung: Giacomo Orth: away from reality II

 
31. Juli 2026 - 03. Oktober 2026
 
Der Künstler Giacomo Orth setzt sich in seinen Zeichnungen mit jenen Momenten auseinander, die die automatisierte Wahrnehmung durchbrechen – Momente, die es schaffen, länger zu überdauern als die Flüchtigkeit des Augenblicks. Das Festhalten dieser bleibenden Bilder kann als Motivation seiner Arbeiten verstanden werden. Dabei ist das losgelöste Wahrnehmen, Beobachten und Sehen ein ebenso wichtiger Teil der Arbeit wie der Prozess des Zeichnens selbst. Seine Plastiken erweitern die künstlerische Auseinandersetzung mit der Realität, die mehr ist als die Summe ihrer Teile.  
 
Der Kern der Arbeit von Giacomo Orth liegt im Spannungsverhältnis des subjektiv Wahrgenommenen, des vermeintlich Objektiven und der Unmöglichkeit, die Wirklichkeit vollständig zu rekonstruieren.
 
Wir laden herzlich zur Ausstellungseröffnung am 31. Juli 2026 um 17:30 Uhr in der Caspar-David-Friedrich-Galerie ein.
 
Weitere Informationen zur Ausstellung sowie zum Künstler finden Sie hier
 

24.3.2026, 10:59 von CDF-Zentrum

Aktuelle Ausstellung: Ines Spanier & Oliver Thie: Streifzüge

 
18. April 2026 - 12. Juli 2026
 
Die Ausstellung führt künstlerische Arbeiten von Ines Spanier und Oliver Thie unter dem Titel „Streifzüge“ zusammen, der bei beiden gleichermaßen als Metapher für die Annäherung an die Welt wie auch für den künstlerischen Prozess steht. Ines Spanier geht es um die grafische Abtastung menschlicher Alltagsspuren und deren Übersetzung in einen imaginären, archäologischen Tiefenraum, Oliver Thie um die Untersuchung der Vielfalt und Individualität von Naturphänomenen im Medium der Handzeichnung.
 
Indem sie auf Streifzügen durch den urbanen Raum und in ihrer alltäglichen Umgebung Oberflächen und Strukturen fotografiert, hat sich Ines Spanier ein stetig wachsendes Archiv von Vorlagen als Motivrepertoire angelegt. Oliver Thies Arbeiten entstehen eher bei geplanten Streifzügen durch Landschaften und auf Expeditionen, aber ebenfalls aus dem suchenden Unterwegssein heraus.
  
Weitere Informationen zur Ausstellung sowie zu Ines Spanier und Oliver Thie finden Sie hier
 

5.1.2026, 12:20 von CDF-Zentrum

Marie Jeschke: Über unter Wasser

Mit Über unter Wasser präsentiert das Caspar-David-Friedrich-Zentrum vom 24. Januar bis zum 11. April 2026 eine Einzelausstellung der multimedial arbeitenden Künstlerin Marie Jeschke, deren Werk in enger Kollaboration mit ihrer natürlichen Umgebung entsteht – meist im, unter und gemeinsam mit dem Wasser. Aus einer ökologisch und posthumanistisch geprägten Perspektive entwickelt Jeschke eine künstlerische Praxis, die auf einem relationalen Arbeitsprozess basiert, in dem das Wasser nicht Objekt, sondern mitgestaltende Handlungsträgerin ist.

 

Weitere Informationen zur Ausstellung und Künstlerin finden Sie hier

 

5.10.2025, 12:53 von CDF-Zentrum

Ausstellung des Caspar-David-Friedrich-Preisträgers 2025: Lukas Maksay: What Do We Do When We Get Lost In The Forest?

Geboren 1999 wuchs Lukas Maksay, Caspar-David-Friedrich-Preisträger 2025, in einem kleinen Ort in Mittelfranken, Bayern, auf. Umgeben von Wäldern und Feldern, waren diese der erste Kontakt mit der Welt außerhalb seines Elternhauses. Seit 2019 studiert Maksay Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, unter anderem bei Wilhelm Mundt und Alicja Kwade. Darüber hinaus studierte er bei Hans Schabus in Wien.
 
In seinen Arbeiten befasst sich Lukas Maksay intensiv mit der Wahrnehmung, der menschlich gemachten Natur sowie dessen Materialität. Seine künstlerische Praxis zeichnet sich durch konzeptuelle Klarheit und eine reduzierte, zugleich vieldeutige Ästhetik aus – ein Spiel mit Gegensätzen, das das Verhältnis von kultureller Kontinuität und Transformation auf poetische Weise reflektiert.
 
Er sucht nach natürlichen Prozessen in Menschen gemachten Umgebungen sowie Menschen Gemachtes in natürlichen Umgebungen.
 
Bewusst wird der Gegensatz von konstruierten Objekten sowie sich auflösenden Objekten gleichgesetzt. Materialien werden von natürlichen Organismen übernommen oder gänzlich zersetzt. Diese visuelle Spannung spiegelt die Dualität von Tradition und Moderne, von Zartheit und Grobheit, von Erinnerung und Gegenwart, von schöpferischer Kraft und Verfall wider.
 
Weitere Informationen zur aktuellen Ausstellung in der Galerie des CDF-Zentrums sowie zum Preisträger finden Sie hier.