Ausstellungshinweise

 

Wir möchten Sie auf aktuelle Ausstellungen aufmerksam machen, die dem Werk Friedrichs gewidmet sind oder darauf Bezug nehmen. Auch Friedrichs Zeitgenossen und Weggefährten haben wir dabei im Blick.

Wir können leider nicht alle Ausstellungsangebote in unser Exkursionsprogramm aufnehmen. Sollten sich aber Interessengemeinschaften bilden, sind wir gerne bereit, Hilfestellung zu leisten.

 

Der „Deutsche Wald“ im Albertinum

 

23. Mai 2017- 10. Juni 2018

Albertinum

 

Durch Sonderpräsentationen kann der bestehende Bestand eines Museums in neues Licht gerückt und für Besucher neu inszeniert werden. So kommen auch bisher ungezeigte Kunstwerke aus dem Depot ins Scheinwerferlicht. Das Albertinum zeigt gleich drei Sammlungspräsentationen in verschiedenen Räumen. Im Fokus stehen diverse Themengebiete, Bestandsgruppen sowie Künstler. Dazu zählt auch das Motto "Deutscher Wald".

 

Die mächtigen Eichen, das wundersame Grün und das glitzernde Sonnenlicht in den Zweigen gehören zu den häufig gemalten Motiven in der deutschen Malerei der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der "Deutsche Wald" dient somit als Identifikationsbild eines nationalen Selbstbildes und fungiert als Zeichen der künstlerischer Neubesinnung in der Zeit der Romantik. Unter anderem werden romantische und frührealistische Werke von Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, August Heinrich neben zeitgenössischen Werken wie beispielweise von Katarina Grosse ausgestellt.

Wolfgang Mattheuer

Bilder als Botschaft

 

2. Juli 2017 bis 17. September 2017

Kunsthalle Rostock

 

Die Kunsthalle Rostock präsentiert über 80 zentrale Gemälde des 1927 in Reichenbach im Vogtland geboren Künstlers Wolfgang Mattheuer. Zu sehen ist das breit gefächerte Feld des Künstlers - er adaptiert biblische Gleichnisse (Kain und Abel), mythologische Figuren (Ikarus, Sisyphos, Prometheus) und literarische Stoffe (Heinrich Heine) und verändert diese für seine eigene Bildaussage. Neben bekannten Werken sind auch Gemälde aus dem Spätwerk Mattheuers nach 1989/90, zu sehen, die bisher sehr selten öffentlich gezeigt wurden. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Landschaften Mattheuers, denn der Künstler gehört zu den größten Landschaftsmalern des 20. Jahrhunderts. Seine Kunst befindet sich zwischen romantischer Tradition und kritischem Realismus und so inspirierte ihn auch Caspar David Friedrich bei einigen seiner Landschaftsgemälden.

 

"Unter dem schlagkräftigen Titel Bilder als Botschaft liegt der Fokus der Ausstellung auf den gleichnishaften, metaphorischen Bildern Mattheuers, für die er weithin bekannt geworden ist. Als scharfer Beobachter seiner Zeit, stellt er in seinen Gemälden Fragen zum Zustand der Gesellschaft, zum Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft (Die Ausgezeichnete, 1974), von Natur und deren Domestizierung und Technisierung durch den Menschen (Ein weites Feld, 1973), von Freiheit und deren Scheitern (Hinter den 7 Bergen, 1973)."

(aus dem Veranstaltungstext)

 

Von Romantik bis Impressionismus -

Meisterwerke der Glauchauer Gemäldesammlung

 

1. Januar bis 30. Dezember 2017

Schloss Glauchau

 

Vom 1. Januar bis 30. Dezember 2017 stellt die Ausstellung "Von Romantik bis Impressionismus" die bedeutendsten Gemälde aus der Schenkung Paul Geipels im Glauchauer Schloss vor. Die Gesamtheit der Sammlung des Dresdeners Prof.Dr.med. Paul Geipel spiegelt das bildungsbürgerliche Sammeln in der Elbflorenz wider. Die umfassenden Schenkungen aus den Jahren 1943 bis 1956/ 1957 bestehen aus Gemälden, Graphiken, Plastiken, aus kunsthandwerklichen Objekten, Büchern, Fotografien, Mineralien und Versteinerungen. Dominiert wird der Bestand der Gemälde von Neuromantikern, die in Dresden wohnhaft oder an der dortigen Kunstakademie tätig waren.